Programmierer
seit über 25 Jahren – Programmierer aus Leidenschaft
Wartung und Weiterentwicklung bestehender Software – wenn niemand mehr weiß, wie sie funktioniert
Sie läuft seit Jahren. Niemand weiß genau, wer sie gebaut hat. Der Entwickler ist nicht mehr erreichbar, die Dokumentation existiert nicht, und der Quellcode liegt – wenn überhaupt – auf einem alten Server, an den niemand mehr herankommt. Im Betrieb heißt es nur noch: „Das System bloß nicht anfassen.“
Und so läuft sie weiter, dieses Fremdkind im Serverraum. Sie funktioniert – aber jede Änderung, jede neue Anforderung, jede Kleinigkeit ist ein Risiko, weil niemand weiß, was passiert, wenn man sie anfasst. Irgendwann steht dann die Frage im Raum: Neu bauen lassen? Oder trauen wir uns, sie zu öffnen?
Die dritte Antwort, die selten jemand anbietet: Sie professionell übernehmen, dokumentieren und weiternutzen.
Kontakt
Sie erreichen mich am schnellsten per E-Mail oder Telefon – oder über das Formular. Sie sprechen immer mit mir persönlich, nicht mit einem Ticketsystem.
Telefon:
0176 3576 9368
Email:
mail@andreoehler.com
Ich antworte in der Regel innerhalb eines Werktags.
Warum verwaiste Software im Mittelstand so häufig ist
Die Geschichte ist fast immer dieselbe: Vor zehn, fünfzehn Jahren beauftragte der Betrieb eine Softwarefirma oder einen freien Entwickler. Das Projekt lief gut, die Software tut ihren Dienst. Dann wechselte der Entwickler die Branche, ging in Rente, oder die Firma schloss. Und mit ihr verschwand das Wissen über die Software.
Was bleibt, ist ein Betrieb, dessen Abläufe von einer Anwendung abhängen, die niemand mehr versteht. Das ist kein Vorwurf an den früheren Entwickler – es ist ein strukturelles Problem von Einzelleistungen ohne Übergabe.
Dazu kommt die Zeit selbst: Server-Alterserscheinungen, neue PHP-Versionen, geänderte Schnittstellen bei Partnern, Sicherheitslücken, die irgendwann geschlossen werden müssen. Verwaiste Software altert nicht sichtbar – sie altert leise, bis der Tag kommt, an dem etwas dringend geändert werden muss.
Was ich unter Übernahme verstehe
Ich habe in über 25 Jahren viele solcher Systeme übernommen – und der Ablauf ist bei jedem derselbe, ruhig und ohne Hexenwerk:
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Sichtung: Ich sehe mir an, was da ist – Code, Server, Datenbank, Schnittstellen. Was existiert, in welchem Zustand, mit welchen Abhängigkeiten?
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Verstehens-Arbeit: Ich lese mich in die Software ein und schreibe parallel die Dokumentation, die nie da war: Was macht sie, wie ist sie aufgebaut, wo sind die kritischen Stellen?
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Absicherung: Bevor ich etwas ändere, mache ich den Zustand reproduzierbar – Sicherungen, Testumgebung, Versionierung. Ab diesem Punkt ist die Software kein Risiko mehr, sondern ein Asset, das man anfassen kann.
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Weiternutzen: Erst dann folgen die Änderungen, die der Betrieb längst braucht – neue Anforderungen, Modernisierungen im eigenen Tempo, ohne die Drohkulisse „Neuentwicklung oder gar nichts“.
Der wichtigste Effekt tritt schon nach Schritt 3 ein: Die Software hört auf, ein Fremdkörper zu sein. Sie hat wieder einen Besitzer, der sie kennt.
Wann Übernahme sinnvoll ist – und wann Neubau
Die ehrliche Antwort gehört dazu, denn nicht jedes alte System verdient eine Rettung:
Übernahme lohnt sich, wenn die Software die Abläufe des Betriebs gut abbildet, die Nutzer zufrieden sind und nur das Wissen fehlt. Dann ist der Neubau fast immer teurer und riskanter – der Teufel steckt in den gewachsenen Sonderregeln, die nur der Betrieb kennt.
Neubau lohnt sich, wenn die Software ohnehin nicht mehr zu den Abläufen passt, der Technologie-Standard so alt ist, dass ein Weiterbauen mehr kostet als ein Neubeginn, oder die Plattform selbst das Zeitliche segnet.
Die Grenze zwischen beiden Fällen ist nicht schematisch – sie ergibt sich aus der Sichtung. Deshalb ist das Erstgespräch bei mir immer auch eine ehrliche Empfehlung, auch wenn sie manchmal „Neubau“ lautet und nicht „Auftrag für mich“.
Weiterentwicklung: Software, die mit dem Betrieb mitwächst
Übernahme ist der Anfang, nicht das Ende. Die Betriebe, die ich über Jahrzehnte begleite, haben eines gemeinsam: Ihre Software wächst mit. Neue Anforderungen kommen dran – ein zusätzlicher Bericht, eine neue Schnittstelle zum Steuerberater, ein zusätzliches Lager, geänderte gesetzliche Vorgaben. Solche Anpassungen sind bei einer gepflegten Software kleine Projekte, kein Drama.
Das ist der eigentliche Unterschied zwischen Software als Einmalprojekt und Software als Betreuung: Einmalprojekte altern. Gepflegte Software bleibt das, was sie am ersten Tag war – ein Werkzeug, das zum Betrieb passt.
Ich arbeite dafür mit einem festen Ansprechpartner-Modell: Sie rufen an oder schreiben, wir besprechen die Änderung, ich setze sie um, Sie haben danach wieder denselben Ansprechpartner wie vorher. Kein Ausschreiben, kein neues Kennenlernen, kein Ticket in einem fremden System.
Region: Ludwigsburg und das 50-km-Umfeld
Solche Übergabe- und Wartungsprojekte leben von persönlichem Vertrauen – man übergibt nicht das Herzstück der eigenen IT an einen Unbekannten aus der Ferne. Deshalb arbeite ich in Ludwigsburg und im Umkreis bis etwa 50 Kilometer: Stuttgart, Heilbronn, Böblingen, der Rems-Murr-Kreis. Nah genug für regelmäßige Besuche vor Ort, weit genug für jeden Mittelstandsbetrieb der Region.
Häufige Fragen zur Übernahme und Wartung bestehender Software
Was, wenn der Quellcode verloren ist?
Dann ist das kein Weltuntergang – oft ist mehr da als gedacht: ein Backup, ein alter Server, ein Datenbank-Dump. Und selbst wenn wirklich nichts da ist, lässt sich vieles aus dem laufenden System rekonstruieren. Das gehört zur Sichtung, und wir wissen nach der Sichtung, wo wir stehen.
Was kostet so eine Übernahme?
Die Sichtung selbst ist ein überschaubares Projekt und ergibt die Antwort. Danach bekommen Sie eine konkrete Zahl für die Absicherung und – falls gewünscht – die laufende Betreuung. Was ich versprechen kann: Nach der Übernahme sind Sie nicht mehr im Dunkeln über Ihre eigene Software.
Was, wenn Sie irgendwann nicht mehr können?
Ein berechtigter Punkt, den ich offen beantworte: Meine Projekte werden dokumentiert – nicht als Pflichtübung, sondern so, dass ein anderer Fachmann sie verstehen könnte. Und ich habe nicht vor aufzuhören: Ich bin seit über 25 Jahren im Geschäft und betreue Kunden teilweise seit Jahrzehnten.
Können Sie auch Software übernehmen, die andere Programmiersprachen nutzt?
In den meisten Fällen ja – die verbreiteten Sprachen und Plattformen im Mittelstand decke ich aus meiner langjährigen Praxis ab. Im Erstgespräch klären wir das konkret, bevor Sie irgendetwas entscheiden.
Nächster Schritt
Wenn in Ihrem Betrieb eine Software läuft, die niemand mehr richtig kennt – und der Gedanke „bloß nicht anfassen“ Ihnen bekannt vorkommt – dann reden wir. Die Sichtung ist überschaubar, das Erstgespräch ist kostenfrei, und Sie wissen danach, wo Ihr System steht.
Rufen Sie an unter 0176 3576 9368 oder schreiben Sie über das Kontaktformular. Ich melde mich in der Regel innerhalb eines Werktags.
André Oehler – Wartung und Weiterentwicklung bestehender Software in Ludwigsburg. Gebaut, betreut, seit über 25 Jahren.
