Nextcloud
Beratung und Betreuung
Kosten und Pakete: Was Nextcloud kostet – und was es spart
Warum die Kostenfrage entscheidend ist
Die meisten Unternehmen wählen ihre Cloud-Lösung nach Funktionen. Das ist nachvollziehbar, aber es ist nur die halbe Wahrheit. Die andere Hälfte ist die Kostenstruktur – und die entscheidet darüber, ob eine Lösung langfristig tragfähig ist oder irgendwann zur Kostenfalle wird.
Nextcloud Nextcloud Beratung in Ludwigsburg
Nextcloud Fester Ansprechpartner statt Hotline
Microsoft 365 und Google Workspace arbeiten nach dem pro-Kopf-Prinzip: Jeder Mitarbeiter kostet jeden Monat. Die Standardlizenz Microsoft 365 Business Standard liegt bei etwa 11 bis 13 € pro Nutzer und Monat. Bei 20 Mitarbeitern entstehen monatlich rund 220 bis 260 €. Wer expandiert, zahlt automatisch mehr. Wer saisonal schwankt, muss entscheiden, ob er Lizenzen für Praktikanten oder Aushilfen kauft oder diesen Personen den Zugang verwehrt. Hinzu kommen oft separate Tools für Videokonferenzen, zusätzlicher Speicher oder erweiterte Sicherheitsfunktionen, die extra abgerechnet werden.
Nextcloud geht einen anderen Weg. Es gibt Pakete, die eine feste Anzahl von Benutzern abdecken. Es wird nicht pro Kopf abgerechnet, sondern pro Paket. Wer im Paket Platz hat, kann Mitarbeiter aufnehmen, ohne dass sofort eine neue Lizenz fällig wird. Die Kosten sind planbar, weil sie nicht mit jedem Einzelnen steigen, sondern mit dem Paket.
Die vier Pakete im Überblick
Alle Pakete enthalten E-Mail, Kalender, Kontakte und Dateiablage. Die technische Bereitstellung ist bei allen Paketen inklusive, eine Einrichtungsgebühr gibt es nicht. Collabora Office – die voll funktionsfähige Browser-Office-Lösung – ist je nach Paket inklusive oder optional zubuchbar.
|
Paket |
Preis/Monat |
Benutzer |
Speicher |
Collabora Office |
Besonderheit |
|---|---|---|---|---|---|
|
Business Basic |
69 € |
10 |
500 GB |
5 Arbeitsplätze |
Einstiegspaket für kleine Betriebe |
|
Business Pro |
89 € |
15 |
1.000 GB |
optional zubuchbar |
Mehr Benutzer, doppelter Speicher |
|
Business Premium |
179 € |
25 |
2.000 GB |
optional zubuchbar |
Für wachsende Unternehmen |
|
Business Server |
459 € |
50 |
1.000 GB, erweiterbar |
inklusive |
Eigene Ressourcen, dediziert |
Keine Einrichtungsgebühr bei allen Paketen. Technische Bereiststellung inklusive.
Business Basic – 69 € pro Monat
Das Einstiegspaket richtet sich an kleine Betriebe mit bis zu 10 Benutzern. Es umfasst 500 GB Speicher, E-Mail, Kalender, Kontakte und Dateiablage. Collabora Office ist für 5 Arbeitsplätze enthalten – das bedeutet, fünf Mitarbeiter können gleichzeitig Texte, Tabellen und Präsentationen im Browser bearbeiten. Für einen Handwerksbetrieb, ein kleines Immobilienbüro oder eine Steuerkanzlei mit wenigen Mitarbeitern ist das Paket in der Regel ausreichend. Wer mehr Office-Arbeitsplätze braucht, kann auf ein größeres Paket wechseln.
Der Vergleich zu Microsoft 365 ist eindeutig: Bei 10 Benutzern zahlt man für Microsoft 365 Business Standard rund 110 bis 130 € pro Monat. Nextcloud Business Basic kostet 69 €. Das ist eine Ersparnis von 40 bis 60 € monatlich – bei gleicher Funktionalität, nur ohne pro-Kopf-Abrechnung und mit deutschen Servern.
Business Pro – 89 € pro Monat
Business Pro ist das Paket für Betriebe, die mehr Benutzer und mehr Speicher brauchen. 15 Benutzer und 1.000 GB Speicher decken die Anforderungen eines wachsenden Kleinunternehmens ab. Collabora Office ist optional zubuchbar – wer es nicht braucht, spart; wer es braucht, kann es hinzufügen.
Für Unternehmen mit 15 Mitarbeitern liegt der Microsoft-365-Vergleichspreis bei rund 165 bis 195 € pro Monat. Nextcloud Business Pro kostet 89 €. Die Ersparnis beträgt 75 bis 105 € monatlich. Wer Collabora Office dazubucht, bleibt in der Regel immer noch günstiger als Microsoft 365.
Business Premium – 179 € pro Monat
Business Premium richtet sich an Unternehmen mit bis zu 25 Benutzern und größerem Speicherbedarf. Mit 2.000 GB Speicher ist das Paket für Betriebe gedacht, die viele Dokumente, Bilder oder Projektdaten in der Cloud ablegen. Collabora Office ist optional zubuchbar.
Bei 25 Mitarbeitern zahlt man für Microsoft 365 Business Standard etwa 275 bis 325 € pro Monat. Nextcloud Business Premium kostet 179 €. Die monatliche Ersparnis liegt zwischen 95 und 145 €. Über ein Jahr gerechnet sind das 1.140 bis 1.740 €, die im Unternehmen bleiben – statt bei Microsoft.
Business Server – 459 € pro Monat
Das größte Paket ist der Business Server, gedacht für Unternehmen mit bis zu 50 Benutzern. Es unterscheidet sich von den anderen Paketen durch dedizierte Ressourcen: 6 vCores und 16 GB RAM stehen exklusiv zur Verfügung. Der Speicher beträgt 1.000 GB und ist erweiterbar. Collabora Office ist inklusive.
Für 50 Mitarbeiter liegt der Microsoft-365-Vergleichspreis bei rund 550 bis 650 € pro Monat. Der Nextcloud Business Server kostet 459 €. Die Ersparnis ist hier mit 90 bis 190 € monatlich moderat – aber der entscheidende Vorteil liegt nicht nur im Preis, sondern in der Architektur. Dedizierte Ressourcen bedeuten mehr Leistung, mehr Kontrolle und keine shared-Infrastruktur mit anderen Kunden. Wer 50 Mitarbeiter an einer Cloud-Lösung betreibt, braucht Stabilität – und die liefert ein dedizierter Server besser als ein geteilter Mandant.
Der Kostenvergleich auf einen Blick
|
|
Microsoft 365 |
Nextcloud |
|---|---|---|
|
Abrechnung |
pro Arbeitsplatz |
pro Paket |
|
Kosten bei 10 Mitarbeitern |
ca. 110–130 €/Monat |
69 €/Monat |
|
Kosten bei 20 Mitarbeitern |
ca. 220–260 €/Monat |
179 €/Monat (Premium) |
|
Kosten bei 50 Mitarbeitern |
ca. 550–650 €/Monat |
459 €/Monat (Server) |
|
Daten in Deutschland |
nein |
ja |
|
DSGVO-konform |
nur bedingt |
ja |
|
Office inklusive |
ja |
ja (Collabora) |
|
Videokonferenzen inklusive |
oft extra |
ja |
|
Windows erforderlich |
empfohlen |
nein (läuft im Browser) |
|
Fester Ansprechpartner |
nein |
ja |
|
Einrichtungsgebühr |
— |
keine |
Was über den Preis hinaus dazukommt
Der Preis ist ein Argument, aber nicht das einzige. Wer sich für Nextcloud entscheidet, bekommt mehr als eine günstigere Cloud-Lösung. Die Daten liegen auf deutschen Servern, DSGVO-konform mit AV-Vertrag. Es gibt keinen Cloud Act, keinen Behördenzugriff aus den USA, keine pro-Kopf-Abrechnung, die mit jedem Mitarbeiter steigt. Collabora Office ersetzt Microsoft Word und Excel, ohne dass eine Lizenz pro Arbeitsplatz gekauft werden muss. Und wer anruft, spricht mit einem festen Ansprechpartner, der das Unternehmen kennt – nicht mit einer Hotline.
Die Pakete sind so gestaffelt, dass sie mit dem Unternehmen mitwachsen. Wer mit Business Basic startet, kann später auf Business Pro oder Premium wechseln, wenn mehr Benutzer oder Speicher benötigt werden. Wer an die Grenze von 50 Benutzern kommt, nutzt den Business Server mit dedizierten Ressourcen. Niemand muss zu Beginn mehr kaufen, als er braucht – und niemand zahlt für Lizenzen, die er nicht nutzt.