Programmierer
seit über 25 Jahren – Programmierer aus Leidenschaft
Vom Konzept zum Programm – so läuft ein Softwareprojekt ab
Die größte Unsicherheit vor einem Softwareprojekt ist selten der Preis. Sie ist die Frage: Was passiert eigentlich, wenn wir anfangen? Wie lange dauert es, was wird von uns verlangt, was sehen wir zwischendurch, und was, wenn am Ende etwas herauskommt, das wir gar nicht wollten?
Diese Frage ist berechtigt – die Softwarebranche hat sie sich selbst redlich verdient, mit Projekten, die monatelang im Verborgenen liefen und am Ende ein Ergebnis zeigten, das der Auftraggeber so nicht bestellt hatte. Deshalb halte ich den Ablauf für den wichtigsten Teil jedes Projekts: Wer den Weg kennt, kann die Sorge vergessen.
Hier ist der Weg, wie er bei mir abläuft – in sechs Schritten, von der ersten Idee bis zur laufenden Betreuung.
Programmierer Ludwigsburg Ablauf eines Softwareprojekts – vom Konzept zum Programm
Programmierer Ludwigsburg Individualsoftware vs. Standardsoftware – wann lohnt sich was?
Kontakt
Sie erreichen mich am schnellsten per E-Mail oder Telefon – oder über das Formular. Sie sprechen immer mit mir persönlich, nicht mit einem Ticketsystem.
Telefon:
0176 3576 9368
Email:
mail@andreoehler.com
Ich antworte in der Regel innerhalb eines Werktags.
Schritt 1: Erstgespräch – zuhören, bevor irgendetwas passiert
Alles beginnt mit einem Gespräch, und es ist anders, als viele erwarten: Ich stelle keine Lösungspräsentation vor, sondern Fragen. Was passiert in Ihrem Betrieb täglich? Wo hakt es? Was haben Sie schon versucht?
Bei Bedarf besuche ich Sie vor Ort – in Ludwigsburg oder im Umkreis bis 50 Kilometer, Stuttgart, Heilbronn, Böblingen, Rems-Murr-Kreis. Denn Abläufe versteht man am Bildschirm nur zur Hälfte; die andere Hälfte sieht man, wenn man jemandem über die Schulter schaut.
Das Erstgespräch ist kostenfrei und endet mit einer ehrlichen Einschätzung – auch mit der Möglichkeit, dass Standardsoftware für Sie die bessere Lösung ist und ich keinen Auftrag bekomme.
Schritt 2: Konzept – was gebaut wird, bevor gebaut wird
Wenn Individualsoftware die richtige Richtung ist, schreibe ich das Konzept: Welche Abläufe werden abgedeckt, welche Daten entstehen, welche Systeme sind beteiligt, welche Nutzer mit welchen Rechten. Sie bekommen es schriftlich, in einer Sprache, die Sie prüfen können – ohne Fachjargon.
Dieser Schritt spart am Ende Geld: Jede Unklarheit, die hier auffällt, kostet ein Gespräch; jede Unklarheit, die erst in der Programmierung auffällt, kostet Umbauarbeit.
Schritt 3: Angebot – eine Zahl, die hält
Auf das Konzept folgt das Angebot mit einer konkreten Zahl und einer Aufschlüsselung, die Sie nachvollziehen können: was die einzelnen Bestandteile kosten und warum. Keine Rate, keine „ab“-Preise, kein Kleingedrucktes, aus dem später Zusatzposten wachsen.
Zwei Dinge gehören für mich zur Ehrlichkeit dieser Phase: Wenn sich im Projektverlauf abzeichnet, dass der Umfang wächst, sagen wir das offen und besprechen es, bevor es entsteht – nicht in der Schlussrechnung.
Schritt 4: Umsetzung in Etappen – Sie sehen zu, wie es wächst
Jetzt wird programmiert – aber nicht monatelang im Verborgenen. Ich arbeite in Etappen: Nach kurzer Zeit steht eine erste lauffähige Version, die einen echten Ausschnitt Ihres Ablaufs zeigt. Sie können sie anfassen, ausprobieren und sagen, was fehlt oder anders sein soll.
Das ist der wichtigste Unterschied zum klassischen Großprojekt: Korrekturen kommen früh und sind billig, nicht am Ende und teuer. Sie behalten vom ersten Zwischenstand an die Kontrolle über die Richtung.
Schritt 5: Einführung – Umstellung ohne Stillstand
Kurz vor dem Livegang richte ich eine Testumgebung ein, in der Ihre Mitarbeiter das System kennenlernen können – ohne Risiko. Dann die Umstellung, meist im Parallelbetrieb: Die neue Lösung läuft neben dem alten Ablauf, bis alle sicher damit arbeiten. Erst dann wird der alte Ablauf deaktiviert.
Der Betrieb läuft in der ganzen Zeit ununterbrochen weiter – ich habe in 25 Jahren keine Einführung begleitet, bei der das anders nötig gewesen wäre.
Schritt 6: Betreuung – der Schritt, der nicht endet
Nach dem Livegang bin ich nicht verschwunden. Erweiterungen, Änderungen, geänderte Schnittstellen, neue Anforderungen – alles läuft über mich weiter, ohne neue Ausschreibung und ohne Ticketsystem. Sie haben den Ansprechpartner, der die Software gebaut hat, und das bleibt so.
Meine Kundenbeziehungen laufen teilweise über Jahrzehnte. Das ist kein Zufall, sondern das Modell: Software ist bei mir kein Einmalprojekt, sondern eine gepflegte Basis, die mit Ihrem Betrieb mitwächst.
Häufige Fragen zum Ablauf eines Softwareprojekts
Wie lange dauert ein Softwareprojekt?
Kleine Vorhaben sind in wenigen Wochen umgesetzt, größere laufen über einige Monate, sehr große über ein Jahr – aber immer in Etappen, bei denen früh etwas funktioniert. Im Erstgespräch können wir die Größenordnung für Ihr Vorhaben konkret eingrenzen.
Was müssen Sie als Betrieb beitragen?
Vor allem Zeit für die Gespräche zu Beginn: jemand, der die Abläufe kennt und meine Fragen beantworten kann. In der Umsetzungsphase dann gelegentliche Rückmeldungen zu den Zwischenständen. Mehr nicht – ich brauche keine Projektbegleitung durch Ihren Betrieb, sondern einen Ansprechpartner mit Entscheidungsvollmacht.
Wer gehört zum Projektteam auf Ihrer Seite?
Ich. Genau das ist das Modell: Sie reden mit dem Menschen, der Ihre Software baut – nicht mit einem Vertriebler, der es an ein Entwicklerteam weiterreicht, das Sie nie kennenlernen.
Was, wenn wir zwischendurch die Richtung ändern wollen?
Sagen Sie es – je früher, desto besser. Etappenarbeit heißt ausdrücklich: Kurskorrekturen sind Teil des Wegs, kein Versagen. Solange die Änderung im besprochenen Rahmen bleibt, kostet sie keine neue Ausschreibung; verlässt sie den Rahmen, sagen wir vorher, was sie bedeutet.
Nächster Schritt
Wenn Sie ein Vorhaben im Kopf haben und wissen wollen, wie es konkret bei Ihnen liefe: Das Erstgespräch ist kostenfrei, dauert in der Regel eine Stunde und endet mit einer ehrlichen Einschätzung – auch dann, wenn sie „kaufen Sie lieber Standard“ lautet.